Heimat-, Kultur - und Museumsverein Abbenrode e.V.



Buchankündigung „Die innerdeutsche Grenze im Nordharz“

Über 30 Jahre ist es nun her, dass im Herbst 1989 die Mauern und Grenzzäune fielen.

Besonders im Nordharz ist dieses Ereignis mit der ersten nicht abgesprochenen Grenzöffnung in Stapelburg/Eckertal am 11.11.1989 untrennbar verbunden. Inzwischen ist eine Generation herangewachsen, die dieses, für Deutschland so einschneidende Ereignis, nicht miterlebt hat.     Umso wichtiger istes, kommenden Generationen das Wunder der friedlichen Revolution weiterzugeben.

Aus diesem Grund gab  der Heimatverein Abbenrode ein Buch zur Geschichte und Entstehung dieser einst unüberwindbaren und tödlichen Grenze mitten in Deutschland im Herbst 2019 die 1. und zu Weihnachten 2019 die 2. Auflage heraus, die beide in  kürzester Zeit vergriffen waren.                       Auf Grund der immer noch hohen Nachfrage hatte sich der Heimatverein Abbenrode  dazu durchgerungen, das Buch nach Überarbeitung in 3. Auflage herauszubringen . Ein zweiter Grund ist, dass durch die Corona Pandemie weggebrochenen Einnahmen (z.B. Absage des Mühlentages republikweit und der Wegfall von Führungen durch unser Museum) wichtige Einnahmemöglichkeiten und Spenden zum Erhalt des Heimatmuseums   im Vereinshaushalt nun fehlen.  Durch den Erwerb des Grenzbuches unterstützt somit der Leser auch den Erhalt des überregional bekannten Museums in Abbenrode.

Um den Druck des Grenzbuches auf eine solide Grundlage zu stellen, bittet der Heimatverein, wie schon bei der 1. und 2. Auflage, um verbindliche  Vorbestellungen unter E-Mail: grenze-nordharz@hotmail.com bzw. 039452 9270, Stückpreis von 15,00 zuzüglich Versandkosten solange der Vorrat reicht. Bitte unbedingt Empfängeradresse  bei der Bestellung angeben! 

Zum Inhalt des Buches:                                                                                                                                                    Als kleine Broschüre geplant, ist ein Grenzbuch mit über 240 Seiten (!) entstanden.  Zum einen konnte der Heimatverein über ein umfassendes Archiv eigener veröffentlichter Artikel aus den über 38 Ausgaben der „Abbenröder Heimatzeitung“ zurückgreifen.

Was dieses Buch so interessant und wertvoll macht, sind aber auch die vielen Zeitzeugenberichte und einmaligen Fotodokumente.

Begonnen mit dem geschichtlichen Hintergrund, warum überhaupt hier im Nordharz der Todesstreifen entstand und die alliierten Siegermächte gerade hier Ihre Grenzpflöcke in den Boden rammten, wird hier beleuchtet. Einzelne Beiträge geben einen Einblick in die Nachkriegsjahre, als die Grenze noch durchlässig war. Tauschgeschäfte, Schmuggeln, Flucht in den westlichen Teil von Deutschland, aber auch das Treiben von Rudolph Pleil, der als Massenmörder sein Unwesen bei Vienenburg und Abbenrode trieb, werden berücksichtigt.

Die Entwicklung der Grenze von 1952 bis 1989 zu einer  am besten gesicherten Grenze der Welt und deren Fall nimmt einen großen Raum in diesem Buch ein. Erinnert wird auch an die Grenztoten im Nordharz. Nicht zu vergessen, die vielen offiziellen Grenzöffnungen in unserer, die bis zum März 1990 andauerten. Das man sich auch 30 Jahre nach dem geschichtlichen Ereignis noch immer aus „Ost“ und West“ zum Feiern trifft wird ebenfalls im Buch beschrieben.

Viele Kunstwerke, Denkmäler, Grenzausstellungen und der Nordharzer Grenzweg sind seit den neunziger Jahren im Nordharz entstanden. Eine Übersicht der Standorte und Erklärung laden zum Besuch dieser ein.

Dieses Buch sollte auch Bestandteil und Hilfe bei Schulprojekten sein. Die Patenschaft der 10. Klassen des „Fallstein-Gymnasiums“ Osterwieck für das neugestaltete Grenzdenkmal bei Wülperode ist  ein aktuelles Beispiel dafür.

Heimatverein Abbenrode