G e s c h i c h t e
| Modell des ehemaligen Klosters in Abbenrode (Oskar Schimrosczyk) |
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Abbo und St. Andreas Mit diesen beiden Namen fängt die Geschichte von Abbenrode an. Die St. Andreas Kirche am nord-westlichen Dorfrand von Abbenrode ist seit Jahrhunderten das Wahrzeichen von Abbenrode. Sie bezeugt frühes Christentum und erinnert an die Gründungszeit von Abbenrode. Als Abbo zunächst als Mönch und Einsiedler und später um ca. 900 nach Christus mit seiner Sippe, einer kleinen christlichen Familiengemeinschaft, in Abbenrode, beiderseits der Eichbornquelle unweit der Ecker den Wald rodete, entstanden neben dem Flurnamen Roland bzw. dem Rodeland, die ersten Behausungen auf dem heutigen Planberg in der Nähe der heutigen Kirche. Die Siedlung war sicher vor den Überflutungen der Ecker. Mit Fischfang, Jagd und Ackerbau ernährten sich die Bewohner. Später wurden auch Schafe und Rinder gehalten. Als die Sippe langsam größer wurde, baute Abbo seine erste Kirche und widmete sie dem heiligen St. Andreas als Schutzpatron. 937 nach Christus wird schon in einer Urkunde ein Manus, das heißt ein Stück Land in Habenrothe (Abbenrode) genannt (Stiftskirche Gernrode). 964 wird eine Curtis = ein befestigter Hof im Harzgau genannt. Bereits 1145 stifte Gebhard von Lochtum aus der St. Andreas Kirche heraus ein Kloster zu seinem Seelenheil in Abbenrode. Nach der Aufzählung einer Urkunde des Kloster Stödterlingenburg aus 1148 unterhält das Kloster Abbenrode 7 Hufen Land, 8 Hufen Holzungen, Fischteiche und eine Wassermühle in Abbenrode. 1150 wird die Kirche von Abbenrode in einer weiteren Urkunde als St. Andreas Kirche genannt. Abbo gab somit als Einsiedler – Mönch mit seiner Sippe und seiner Waldrodung = umgedreht die Rodung des Abbo, = dem Dorf Abbenrode seinen Namen.
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